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Elijah MC – Catch My Flow (Official Video) & Interview

“Nur” ein weiterer Beatboxer mit Loopstation, der versucht in die Fußstapfen von DubFX & Co. zu treten?
Elliott Locke aka Elijah MC kommt aus Brighton, UK und versucht uns davon zu überzeugen, dass er mehr kann als so manch anderer. Über sich selbst sagt er:

Without the loops I could be considered just another singer songwriter but the live looping has given me a huge edge over your general singer songwriter. Without my songs I could be considered just another live sampler but my songs give me an edge over your general sampler. I am able to have total control over every aspect of each track. This is what sets me apart from many others.

Nun überlasse ich euch das Urteil, ob er damit richtig liegt.
Talent hat er, ohne Zweifel. Schaut euch die Videos an!

http://www.elijahmc.co.uk/
http://www.youtube.com/watch?v=5zCnj3X2ONU
http://www.youtube.com/watch?v=X8TEHbMsusw&hd=1

Walter Alasia – sleep to destroy (low class conspiracy)

sleep to destroy
sleep to destroy
sleep to destroy

…das ist alles, was uns Walter Alasia zu seinem Track mitteilt.

Deepness pur, würde ich sagen. Nicht unbedingt tanzbar, eher was zum Zuhören.
Den besonderen Charme gewinnen seine Produktionen durch eine eigenartige, für manche vielleicht rückständig wirkende Arbeitsweise…

Verdammt, wo kommen diese fremden Stimmen auf einmal her?


MIDI over LAN und MIDI loopback für Windows 7 64 bit

Kabel können ganz schön lästig werden, wenn’s zu viele sind. Um zwei Audio-PCs optimal miteinander zu verbinden, braucht man einige Strippen – Audio, MIDI, Netzwerk,… da ist man doch froh, wenn man welche einsparen kann.


Hier will ich rtpMIDI vorstellen, ein network MIDI driver für Windows XP bis 7, 32 und 64 bit. Auf MIDI-Kabel zwischen den Rechnern kann nun verzichtet werden, ein LAN ist ja meist sowieso vorhanden – und über WLAN braucht’s überhaupt keine Kabel mehr dafür.

Wohlgemerkt das ist keine neue Erfindung. Apple-Rechner können das seit Jahren von Haus aus, auch iPhone und iPad sind seit iOS 4.2 mit CoreMIDI ausgestattet und können das. Dieser Treiber lässt nun auch Windows-betriebene Rechner an einem systemübergreifenden MIDI-Verbund teilnehmen.

Getestet habe ich das mit zwei Windows 7 64 bit Rechnern und einem MacBook Pro mit OS X 10.6. Nach der Installation des Treibers kann man sessions (entsprechen in etwa einem MIDI-in-und-out-Kabel) erstellen. Sobald ein anderer Rechner eine session öffnet, finden sich diese über Bonjour und man kann sie einer session hinzufügen. Nun noch einen Sequencer (Cubase) auf dem einen und einen Klangerzeuger (Kore Player) auf dem anderen Rechner starten, die session erscheint im jeweiligen Setup der Programme als MIDI-Port… genauso wie man das von Macs gewohnt ist.

Also los geht’s. Soweit funktioniert alles einwandfrei, die MIDI-Daten fliessen in beide Richtungen zwischen den Windows-Rechnern. Einen bug habe ich dann wohl doch gefunden: wenn man die Rechner nicht aus der session entfernt, bevor man die session beendet, hängt sich der Treiber auf. Erst nach einem Neustart des rtpMIDI-Dienstes konnte ich weiterarbeiten. Der nächste Schritt: den MacBook (WLAN) mit einem virtuellen MS-20 integrieren. Das machte keinerlei Probleme.

Schließlich kann ich rtpMIDI durchaus jedem empfehlen, der Rechner über MIDI verbinden will. Es tut seinen Job.


Ein anderes typisches MIDI-Problem löst loopMDI. Verschiedene MIDI-fähige Programme auf einem Rechner zu verbinden funktioniert manchmal eben nur über Hardware-Ports, nicht alle haben eine Rewire- oder VST-Schnittstelle. Solche Ports in virtueller Form stellt dieser Treiber bereit. Sie können im laufenden Betrieb hinzugefügt und entfernt werden.

Manch einer kennt vielleicht noch “Hubi’s MIDI loopback device” – der Klassiker in dieser Softwarekategorie, wird leider nicht mehr weiterentwickelt (Win7 oder gar 64 bit – ähm, nö).
loopMIDI ist simpel und einfach, ein würdiger Nachfolger.


Erwähnen will ich hier noch MIDI-OX. Das ist sozusagen das Schweizer Messer für MIDI. Monitoring aller empfangenen und gesendeten Daten, Routing zwischen Hardware- und virtuellen Ports, Filtern von verschiedenen Datenarten,… das sind nur einige der vielfältigen Funktionen.

Dies nützliche Tool darf auf keinem (Windows) Audio/MIDI-Rechner fehlen!

Dub im Ländle – P&P sound foundation aus Heilbronn

“Wir können alles. Außer Hochdeutsch.”
Dass dieser Spruch der Schwaben nicht nur blödes Geschwätz ist, wird hier unter Beweis gestellt. Denn sie haben auch das Dubben drauf, diese Schwaben.
Peter Rock und Philipp Seitz produzieren in Heilbronn sehr angenehme, relaxte und warme Musik. Dub zum Mitschwingen, sanftem Kopfnicken und Träumen von wärmeren Tagen.

http://www.myspace.com/pandporiginal
http://www.myspace.com/philippsdot
http://www.myspace.com/pierreroche

http://soundcloud.com/pierreroche/p-p-feat-stefanus-jatc-3

http://soundcloud.com/philipp-s/jatc-4-feat-stefanos-17-01-2011

Mad Professor zeigt wie man’s macht

Mad Professor – A Dub Lesson

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