Archiv für Kategorie ‘Experimental’

Walter Alasia – sleep to destroy (low class conspiracy)

sleep to destroy
sleep to destroy
sleep to destroy

…das ist alles, was uns Walter Alasia zu seinem Track mitteilt.

Deepness pur, würde ich sagen. Nicht unbedingt tanzbar, eher was zum Zuhören.
Den besonderen Charme gewinnen seine Produktionen durch eine eigenartige, für manche vielleicht rückständig wirkende Arbeitsweise…

Verdammt, wo kommen diese fremden Stimmen auf einmal her?


Dubwars ‘Newcomer contest’

Mala, Shackleton, DubFX, Ragga Twins, Borgore, Goth Trad, Nero,… Die
Liste an DJs und Liveacts die von der Dubwars-Crew in den letzten Monaten
angelockt wurden liest sich wie das who-is-who des Dubsteps.

Jetzt suchen die Jungs und Mädels von Dubwars.net DICH. Du legst basslastige
Musik auf, oder produziert gar selbst? Schick dein bestes Mixtape (30-45 min)
noch bis zum 30.04.2011 an ridick@dubwars.net und schon bald könntest du
neben den Größen der Dubstepszene eine der kommenden Dubwars-Parties
beschallen. Auf geht´s!

www.dubwars.net





Walter Alasia

Während meiner Zeit in Barcelona hatte ich das Glück in dem Studio
wo auch Walter Alasia seine Tracks polieren lässt an meinen
Tracks arbeiten zu dürfen.

Walter ist ein Soundtüftler wie er im Buche steht – hätte ich es nicht mit
eigenen Augen gesehen, ich hätte mir eine solche Arbeitsweise nicht vorstellen
können. Stundenlang bastelt er an dem richtigen Sound für die BD, um diese
dann über den kompletten Track zu “klickern”.
Bumm, Bumm, Bumm, Bumm,…
10 Minuten lang!
Fehler bei der Aufnahme? Dann nochmal von vorne!
Bumm, Bumm….

PCs oder Macs sind für Walter ein Fremdwort und finden in seinen Produktionen keine Anwendung. Walter beschreibt die Arbeit an einem seiner Tracks so:

“Just image that I create a continuos sound with an LFO, as the fundamental structure in that piece. Then I play manually along 13 minutes. Then – this is crazy_hahaha – I built manually 5 rhythm low bass and white noise patterns with the Minimoog plus 2 frequencies coming from my Halicrafter Valvule Radio.
This Radio is a model from 1948. It was the First FM valvule radio, and it has short, long waves and AM, plus FM all over the world. It is a huge gear. It looks like a militar artefact. So I caught some “alien frequencies” because it has a pitch knob and a crystal phasing knob. The Halicrafter sounds “float” over the LFO continuous sound and the rhythms structures.
I had to repeat a lot of tracks from the beginning because since I play without quantization and with manual solfege I have to be:
1 – very concentrated to play one single sound along 13 minutes.
2 – Using the fugue as reference i create a counterpoint wich is nothing more than a groove.
In this piece the groove is created combining irregular sounds (eg from the Halicrafter) and following at the same time the tempo of the LFO Sound. I played at the same time a low frequency sound note on the Minimmog and a scale of a minor 4th from the Alesis Andromeda synth wich is placed under the minimoog…”

www.walteralasia.com
www.soundcloud.com/walteralasia

Mr Scruff Mixes

Mr Scruff, mit bürgerlichem Namen Andy Carthy, fing Mitte der 80er
damit an, sich intensiv mit Musik zu beschäftigen und seine ersten
Mixtapes per Start/Stop/Pause-Technik zu mixen.

Er mixt immer noch, auch wenn sich seine Mixtechnik seitdem verfeinert
hat, und bewegt sich elegant wie kaum ein anderer durch alle nur erdenklichen
Genres von Breakbeats über Dub und Reggae, Jazz, House, Funk, HipHop,
Elektro,…

Über die Jahre wurden seine Zeichnungen zu seinem Markenzeichen und schmücken seine Webseite, Plattencovers, Musikvideos und so weiter.

Außerdem macht Mr  Scruff nen leckeren Tee! Also – Tee kochen und die nächsten 95 Stunden Mr Scruff Mixes hören…

http://www.mrscruff.com

http://soundcloud.com/mr-scruff

http://www.myspace.com/mrscruffofficial

Tristan Perich – 1-Bit Symphony

Die Tonträger sind tot – jetzt werden Alben in Hardware gegossen und verkauft. Tristan Perich macht das mit seiner 1-Bit Symphony, einer fünfsätzigen elektronischen Komposition auf einem einzigen Microchip.

Dabei benutzt er nur elektrische “An”- und “Aus”-Impulse als Grundlage, die mit etwas Assembler-Code auf dem Microchip verarbeitet werden. Die Daten  offenbaren sich dann über einen Kopfhörerausgang als Sounds und bringen die Sinfonie so zum Erklingen.

Dies ist mehr als ein simples Album – eher ein Gesamtkunstwerk das man gern in den Händen halten möchte. Möglich wird dies ab dem 24. August 2010, da wird es auf Cantaloupe released.

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