Archiv für Kategorie ‘Produktionstechnik’

Bass Weight – A Dubstep Documentary (2010)

Gerade ist mir ne sehr, sehr, sehr tolle Dubstep-Doku zu Augen
und Ohren gekommen! Unter anderem mit Mala, Skream, Benga,
Kode9 and Mary Anne Hobbs. Knaller!

BASSWEIGHT is a feature length documentary that offers an unparalleled insight into the subterranean world of Dubstep.

Charting the genre’s growth from its obscure origins in south London to global recognition today, the film features in-depth interviews with many of the DJ’s, producers and promoters who have been instrumental in Dubstep’s ongoing evolution.

Smith & Mighty – Brain Scan (1986)

Wie klang eigentlich 1986? Möchte man den Charts folgen,
dann haben unter anderem Modern Talking mit “Brother Louie”,
Prince mit “Kiss” oder Madonna mit “Papa Don’t Preach” den Ton
angegeben.

Hört man aber ein wenig genauer hin, klingt 1986 auch nach
25 Jahren noch schockierend frisch!

Ohren auf für Rob Smith und Ray Mighty mit ‘Brain Scan’ aus
besagtem Jahr 1986:

myspace.com/smithandmighty

MIDI over LAN und MIDI loopback für Windows 7 64 bit

Kabel können ganz schön lästig werden, wenn’s zu viele sind. Um zwei Audio-PCs optimal miteinander zu verbinden, braucht man einige Strippen – Audio, MIDI, Netzwerk,… da ist man doch froh, wenn man welche einsparen kann.


Hier will ich rtpMIDI vorstellen, ein network MIDI driver für Windows XP bis 7, 32 und 64 bit. Auf MIDI-Kabel zwischen den Rechnern kann nun verzichtet werden, ein LAN ist ja meist sowieso vorhanden – und über WLAN braucht’s überhaupt keine Kabel mehr dafür.

Wohlgemerkt das ist keine neue Erfindung. Apple-Rechner können das seit Jahren von Haus aus, auch iPhone und iPad sind seit iOS 4.2 mit CoreMIDI ausgestattet und können das. Dieser Treiber lässt nun auch Windows-betriebene Rechner an einem systemübergreifenden MIDI-Verbund teilnehmen.

Getestet habe ich das mit zwei Windows 7 64 bit Rechnern und einem MacBook Pro mit OS X 10.6. Nach der Installation des Treibers kann man sessions (entsprechen in etwa einem MIDI-in-und-out-Kabel) erstellen. Sobald ein anderer Rechner eine session öffnet, finden sich diese über Bonjour und man kann sie einer session hinzufügen. Nun noch einen Sequencer (Cubase) auf dem einen und einen Klangerzeuger (Kore Player) auf dem anderen Rechner starten, die session erscheint im jeweiligen Setup der Programme als MIDI-Port… genauso wie man das von Macs gewohnt ist.

Also los geht’s. Soweit funktioniert alles einwandfrei, die MIDI-Daten fliessen in beide Richtungen zwischen den Windows-Rechnern. Einen bug habe ich dann wohl doch gefunden: wenn man die Rechner nicht aus der session entfernt, bevor man die session beendet, hängt sich der Treiber auf. Erst nach einem Neustart des rtpMIDI-Dienstes konnte ich weiterarbeiten. Der nächste Schritt: den MacBook (WLAN) mit einem virtuellen MS-20 integrieren. Das machte keinerlei Probleme.

Schließlich kann ich rtpMIDI durchaus jedem empfehlen, der Rechner über MIDI verbinden will. Es tut seinen Job.


Ein anderes typisches MIDI-Problem löst loopMDI. Verschiedene MIDI-fähige Programme auf einem Rechner zu verbinden funktioniert manchmal eben nur über Hardware-Ports, nicht alle haben eine Rewire- oder VST-Schnittstelle. Solche Ports in virtueller Form stellt dieser Treiber bereit. Sie können im laufenden Betrieb hinzugefügt und entfernt werden.

Manch einer kennt vielleicht noch “Hubi’s MIDI loopback device” – der Klassiker in dieser Softwarekategorie, wird leider nicht mehr weiterentwickelt (Win7 oder gar 64 bit – ähm, nö).
loopMIDI ist simpel und einfach, ein würdiger Nachfolger.


Erwähnen will ich hier noch MIDI-OX. Das ist sozusagen das Schweizer Messer für MIDI. Monitoring aller empfangenen und gesendeten Daten, Routing zwischen Hardware- und virtuellen Ports, Filtern von verschiedenen Datenarten,… das sind nur einige der vielfältigen Funktionen.

Dies nützliche Tool darf auf keinem (Windows) Audio/MIDI-Rechner fehlen!

Mad Professor zeigt wie man’s macht

Mad Professor – A Dub Lesson

Walter Alasia

Während meiner Zeit in Barcelona hatte ich das Glück in dem Studio
wo auch Walter Alasia seine Tracks polieren lässt an meinen
Tracks arbeiten zu dürfen.

Walter ist ein Soundtüftler wie er im Buche steht – hätte ich es nicht mit
eigenen Augen gesehen, ich hätte mir eine solche Arbeitsweise nicht vorstellen
können. Stundenlang bastelt er an dem richtigen Sound für die BD, um diese
dann über den kompletten Track zu “klickern”.
Bumm, Bumm, Bumm, Bumm,…
10 Minuten lang!
Fehler bei der Aufnahme? Dann nochmal von vorne!
Bumm, Bumm….

PCs oder Macs sind für Walter ein Fremdwort und finden in seinen Produktionen keine Anwendung. Walter beschreibt die Arbeit an einem seiner Tracks so:

“Just image that I create a continuos sound with an LFO, as the fundamental structure in that piece. Then I play manually along 13 minutes. Then – this is crazy_hahaha – I built manually 5 rhythm low bass and white noise patterns with the Minimoog plus 2 frequencies coming from my Halicrafter Valvule Radio.
This Radio is a model from 1948. It was the First FM valvule radio, and it has short, long waves and AM, plus FM all over the world. It is a huge gear. It looks like a militar artefact. So I caught some “alien frequencies” because it has a pitch knob and a crystal phasing knob. The Halicrafter sounds “float” over the LFO continuous sound and the rhythms structures.
I had to repeat a lot of tracks from the beginning because since I play without quantization and with manual solfege I have to be:
1 – very concentrated to play one single sound along 13 minutes.
2 – Using the fugue as reference i create a counterpoint wich is nothing more than a groove.
In this piece the groove is created combining irregular sounds (eg from the Halicrafter) and following at the same time the tempo of the LFO Sound. I played at the same time a low frequency sound note on the Minimmog and a scale of a minor 4th from the Alesis Andromeda synth wich is placed under the minimoog…”

www.walteralasia.com
www.soundcloud.com/walteralasia

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