Archiv für Kategorie ‘Produktionstechnik’

Sample Pack III vom deepindub Netlabel

Ein schönes Weihnachstgeschenk beschert uns das Netlabel deepindub.org:

Das Free Sample Pack III beinhaltet 1.8 GB freie High Quality Samples zum freien Download!

Folgende Kategorien sind vertreten:

double bass (34.74 megabyte)
drum hits (53.04 megabyte)
drum loops (244.3 megabyte)
electric bass (35.47 megabyte)
flute (57.14 megabyte)
fx (98.26 megabyte)
guitars (266.16 megabyte)
music loops (105.17 megabyte)
percussion loops (72.71 megabyte)
piano (363.74 megabyte)
rhodes mkII (106.18 megabyte)
synths, glitch & more (97.94 megabyte)
textures & pads (191.45 megabyte)
trombone licks (59.85 megabyte)
vocoders (42.07 megabyte)

>>DOWNLOAD<<

Viel Spass damit beim Durchhören, -stöbern und Tracks basteln!

Der visuelle Part im Club – VJs erobern eine neue Dimension

Die Bässe dröhnen und verleiten zum Abtanzen, die Bar bietet exotische Drinks zu moderaten Preisen, es sind nette Menschen um einen herum und alle in Partylaune, seit dem Rauchverbot nimmt man Gerüche intensiver wahr (wenn’s auch oft nicht die Erwünschten sind). So eine Partynacht im Club ist eine Erfahrung für fast alle Sinne.

Der optische Reiz besteht aber oft nur aus bunt blinkenden Lichtern, vielleicht ein Laser, Stroboskop und Nebel. So war das jahrelang bis eines Tages die VJs aftauchten und nette Videos auf grosse Leinwände projizierten. Meist vorproduziertes Material, das dann “so nebenher” abgespielt wird und nicht synchron zur Musik läuft. Und schon gar nicht den Spannugsbögen folgend die gekonnt von den DJs auf- und wieder abgebaut werden.

Die heutige Technologie bietet nun aber viel mehr Möglichkeiten, Musik und Bild in Einklang zu bringen. Explosiv steigende Rechenleistung der PCs, neuartige Controller und vor allem innovative Software mit Echtzeitberechnung von Bildmaterial geben dem modernen VJ Mittel in die Hand um den Feier-Abend zu einer einzigartigen Erfahrung auch für die “Sehenden” zu machen.

Das sound:frame Festival in Wien mit dem diesjährigen Motto “dimensions” setzte sich insbesonders damit auseinander, wie der Raum an sich in die visuelle Performance eingebunden werden kann. VJs von heute haben einige Möglichkeiten: eher “klassische” Verfahren, wie z.B. Erzeugung von 3D-Bildern auf 2D-Leinwänden mittels rot/cyan-Brillen; Bespielung von z.B. statischen Häuserfassaden, die mittels Projektion zum Leben erweckt werden und einzustürzen scheinen; Interaktion mit den Tänzern; Verwenden von 3dimensionalen Oberflächen; Mapping auf Skulpturen; der Fantasie scheinen keine Grenzen mehr gesetzt.

Welche Software und Techniken dazu eingesetzt werden, wird kurz von ein paar der Künstlern, die auf dem sound:frame Festival waren, in dem Artikel “VJing – Syn(c)ästhetik” von Eva Fischer aus De:Bug 141 beschrieben. Auch der Artikel “3-D-Grafikwelten im realen Raum” von Barbara Wimmer berichtet darüber. vvvv ist anscheinend das Tool für die Windows-Fraktion, Quartz Composer das für die Mac-Jünger. Max/MSP/Jitter bietet sich für beide Systemwelten an. Hierbei sollte auch Max for Live, die Schnittstelle zu Ableton Live, erwähnt werden, denn damit wird die Brücke zur Audio-Welt sicher einigen DJs/Liveacts einfacher gemacht. Dazu TouchOSC auf einem iPhone oder iPad um nicht-drahtgebunden überall im Raum die Möglichkeit der Steuerung zu haben.

Was können wir nun erwarten? Der zeitgenössische VJ wird viel mehr zum Künstler – wenn er denn will und sich mit der Technik auseinandersetzt. Die Party-Veranstalter müssen dabei natürlich auch mitspielen und der Kreativität freien Raum bieten, indem sie innovative Künstler buchen. Aber dann kann es zu einer vollkommen neuen, mind-blowing, alleSinneBetörenden Erfahrung im Club kommen!

(Um dem Thema “visuelle Kunst” besonderen Nachdruck zu verleihen – insbesondere der Abwesenheit einer solchen – wurden in diesem Artikel keine Videos oder Fotos direkt eingebunden. Drücke auf die Links im Text!)

Dub_Fx – everythinks a ripple sample pack

Dub_Fx_LogoRemixen liegt im Trend und macht Spass – vorausgesetzt man hat das richtige Rohmaterial.

Jetzt darf sich jeder der möchte mit Samples von Dub_Fx beschäftigen, sie durch den Wolf drehen und hoffen, dass etwas Ordentliches dabei herauskommt. Der Meister des Live-Loopings und Beatboxings bietet sowohl Vocal- als auch Harmoniespuren aus seinem aktuellen Album “Everythinks A Ripple” zum Download an. Dies ist sein erstes Studioalbum, die Spuren sind dementsprechend sauber aufgenommen und lassen ein wenig das Dub_Fx-Live-Feeling vermissen. Sehr schön sind die Harmoniespuren, sie versprühen ein warmes, gechilltes Wohlbehagen.

Diese sehr behagliche Atmosphäre, erschafft er, der sich selbst übrigens als

musician from satans secret garden

bezeichnet, alleine durch die Macht seiner Stimme, die durch ein Roland Effekt- und Looppedal geschickt wird. Andere Sounds wurden auf dem Album nicht verwendet – 100% pure human!

Wer sich nun der Herausforderung stellt, einen Remix – sei es mit rein ”humanen” Mitteln oder mit elektronischer Unterstützung – zu versuchen, kann auch was gewinnen. Dub_Fx verspricht den Besten eine Veröffentlichung auf seinem Remix-Album.

Live zu hören ist Dub_FX unter anderem am Freitag, 6. August 2010 um 22:00 in der Röhre in Stuttgart: DUBWARS pres. DUB FX Cause & Fx Europe Tour 2010.

Wie klingt Zukunft? Und wenn ja, warum?

Werden wir in der Zukunft DJs sehen, die tatsächlich ohne Platten auflegen?

Schwer vorstellbar, aber seht hierzu einen aktuellen Bericht aus Berlin, sowie eine kurze Anleitung wie heutzutage Technomusik produziert wird. Vorsicht! Die wilden Zukunftsvisionen mögen auf den ein oder anderen verstörend wirken und sind nur etwas für starke Nerven…

1, 2, 303 – Propellerhead ReBirth mit Windows 7 64bit

Es war im Mai des Jahres 1997, da begann eine neue Ära für den PC-basierten Musiker: Propellerhead Software brachte ReBirth RB-338 in der Version 1.0 heraus. Für viele Musiker wurde der Traum wahr, den Sound von zwei Roland TB-303, einer TR-808 und einer TR-909 für einen vernünftigen Preis im heimischen Studio zur Verfügung zu haben. Leider wurde die Entwicklung dieser fantastischen Software 2005 eingestellt.

Im Mai 2010 kam dann die Überraschung: REBIRTH REBORN! ReBirth For iPhone wurde veröffentlicht, im App Store für 5,49 Euro zu kaufen. Auf dem kleinen süßen iPhone ist das zwar schön anzuschauen und klingt auch noch immer prima, aber wirklich toll bedienbar ist das nicht.

Was ist nun aus der PC-Version geworden? Propellerhead gründete The Rebirth Museum. Dort gibt es viele Informationen rund um die Geschichte des Programms, der damit verbundenen Community und -man lese und staune- eine Download-Version von ReBirth RB-338 2.0.1 ganz umsonst! Man muss sich nur registrieren. Dort bekommt man auch einen Haufen Mods und Songs dazu.

Auf einem alten Rechner mit Windows XP kein Problem, läuft seit Jahren. Nach dem Upgrade auf Windows 7 64bit kam dann der Schock: das Installationsprogramm von ReBirth verweigert seinen Dienst. Dank der hervorragenden ReBirth Museum community ist eine Anleitung “How to Download, Install, and Troubleshoot on Windows Vista and Windows 7 32‐ and 64‐bit Systems” entstanden, wie man es mit Hilfe eines alternativen Installers, einem Update der WinHlp32.exe und dem Umbennen von ein oder zwei Dateien doch zum Laufen bekommt. Leider wird dort vergessen zu erwähnen, dass für ReWire-Unterstützung noch die Informationen aus der Datei “ReWire.reg” im ReBirth-Verzeichnis in die Windows-Registrierung eingefügt werden müssen. Dann spielt es aber perfekt mit Reason und Steinberg Cubase im ReWire-Verbund zusammen.

Danke Propellerhead Software – die 303s schreien wieder und wollen gequält werden!

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