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1, 2, 303 – Propellerhead ReBirth mit Windows 7 64bit

Es war im Mai des Jahres 1997, da begann eine neue Ära für den PC-basierten Musiker: Propellerhead Software brachte ReBirth RB-338 in der Version 1.0 heraus. Für viele Musiker wurde der Traum wahr, den Sound von zwei Roland TB-303, einer TR-808 und einer TR-909 für einen vernünftigen Preis im heimischen Studio zur Verfügung zu haben. Leider wurde die Entwicklung dieser fantastischen Software 2005 eingestellt.

Im Mai 2010 kam dann die Überraschung: REBIRTH REBORN! ReBirth For iPhone wurde veröffentlicht, im App Store für 5,49 Euro zu kaufen. Auf dem kleinen süßen iPhone ist das zwar schön anzuschauen und klingt auch noch immer prima, aber wirklich toll bedienbar ist das nicht.

Was ist nun aus der PC-Version geworden? Propellerhead gründete The Rebirth Museum. Dort gibt es viele Informationen rund um die Geschichte des Programms, der damit verbundenen Community und -man lese und staune- eine Download-Version von ReBirth RB-338 2.0.1 ganz umsonst! Man muss sich nur registrieren. Dort bekommt man auch einen Haufen Mods und Songs dazu.

Auf einem alten Rechner mit Windows XP kein Problem, läuft seit Jahren. Nach dem Upgrade auf Windows 7 64bit kam dann der Schock: das Installationsprogramm von ReBirth verweigert seinen Dienst. Dank der hervorragenden ReBirth Museum community ist eine Anleitung “How to Download, Install, and Troubleshoot on Windows Vista and Windows 7 32‐ and 64‐bit Systems” entstanden, wie man es mit Hilfe eines alternativen Installers, einem Update der WinHlp32.exe und dem Umbennen von ein oder zwei Dateien doch zum Laufen bekommt. Leider wird dort vergessen zu erwähnen, dass für ReWire-Unterstützung noch die Informationen aus der Datei “ReWire.reg” im ReBirth-Verzeichnis in die Windows-Registrierung eingefügt werden müssen. Dann spielt es aber perfekt mit Reason und Steinberg Cubase im ReWire-Verbund zusammen.

Danke Propellerhead Software – die 303s schreien wieder und wollen gequält werden!

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Lee “Scratch” Perry – Studiosession @ Studio Black Ark

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Wenn sich jemand mit Fug und Recht als der Godfather of Dub bezeichnen darf, dann mit Sicherheit Lee Scratch Perry. Die Aufnahmen entstanden 1973 in seinem frisch gegründeten Black Arc Studio in Kingston und nicht nur was Controller-Einsatz angeht war er seiner Zeit weit voraus. Er war ein Pionier in Sachen Sampling, wobei man sein Studioequipment auch für damalige Verhältnisse als eher minimal bezeichnen darf. Es bestand aus einem Vierspur-Aufnahmegerät, einem Mischpult und einigen kleineren Gerätschaften.

Lee “Scratch” Perry veröffentlichte 1958 sein erstes Album “Little Perry” und ist für Tracks wie “Chase the devil“ verantwortlich, das später von Prodigy als “out of Space” wiederverwertet wurde. Er hat an die 100 Alben released  und produziert weiterhin mindestens 1 Album pro Jahr.  Respekt! Heute lebt er in der Schweiz… Wer hat´s erfunden?

*edit 20.05.2010 Richy

Durch die Recherche für den Lee “Scratch” Perry Post bin ich über einen Blog gestolpert der an dieser Stelle unbedingt genannt werden muss. Solltet Ihr euch für Lee Perry’s Produktionen interessieren, schaut euch unbedingt Mick Sleeper’s Blog www.Upsetter.net an! Auch wenn ich noch nicht ganz durch bin mit hören, kann ich euch nach den ersten 10-15 Episoden seine über 30 Podcasts bereits wärmstens empfehlen -> http://www.upsetter.net/scratch/sounds/index.htm

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