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Elijah MC – Catch My Flow (Official Video) & Interview

“Nur” ein weiterer Beatboxer mit Loopstation, der versucht in die Fußstapfen von DubFX & Co. zu treten?
Elliott Locke aka Elijah MC kommt aus Brighton, UK und versucht uns davon zu überzeugen, dass er mehr kann als so manch anderer. Über sich selbst sagt er:

Without the loops I could be considered just another singer songwriter but the live looping has given me a huge edge over your general singer songwriter. Without my songs I could be considered just another live sampler but my songs give me an edge over your general sampler. I am able to have total control over every aspect of each track. This is what sets me apart from many others.

Nun überlasse ich euch das Urteil, ob er damit richtig liegt.
Talent hat er, ohne Zweifel. Schaut euch die Videos an!

http://www.elijahmc.co.uk/
http://www.youtube.com/watch?v=5zCnj3X2ONU
http://www.youtube.com/watch?v=X8TEHbMsusw&hd=1

Walter Alasia – sleep to destroy (low class conspiracy)

sleep to destroy
sleep to destroy
sleep to destroy

…das ist alles, was uns Walter Alasia zu seinem Track mitteilt.

Deepness pur, würde ich sagen. Nicht unbedingt tanzbar, eher was zum Zuhören.
Den besonderen Charme gewinnen seine Produktionen durch eine eigenartige, für manche vielleicht rückständig wirkende Arbeitsweise…

Verdammt, wo kommen diese fremden Stimmen auf einmal her?


Reeps One DubStepBeatBox

Das Video geistert schon seit ner Weile durchs Netz. Hier nochmal
für diejenigen, an denen der UK Beatboxchampion von 2009 bisher
vorbei gegangen ist. Uuuund bitte:

Der visuelle Part im Club – VJs erobern eine neue Dimension

Die Bässe dröhnen und verleiten zum Abtanzen, die Bar bietet exotische Drinks zu moderaten Preisen, es sind nette Menschen um einen herum und alle in Partylaune, seit dem Rauchverbot nimmt man Gerüche intensiver wahr (wenn’s auch oft nicht die Erwünschten sind). So eine Partynacht im Club ist eine Erfahrung für fast alle Sinne.

Der optische Reiz besteht aber oft nur aus bunt blinkenden Lichtern, vielleicht ein Laser, Stroboskop und Nebel. So war das jahrelang bis eines Tages die VJs aftauchten und nette Videos auf grosse Leinwände projizierten. Meist vorproduziertes Material, das dann “so nebenher” abgespielt wird und nicht synchron zur Musik läuft. Und schon gar nicht den Spannugsbögen folgend die gekonnt von den DJs auf- und wieder abgebaut werden.

Die heutige Technologie bietet nun aber viel mehr Möglichkeiten, Musik und Bild in Einklang zu bringen. Explosiv steigende Rechenleistung der PCs, neuartige Controller und vor allem innovative Software mit Echtzeitberechnung von Bildmaterial geben dem modernen VJ Mittel in die Hand um den Feier-Abend zu einer einzigartigen Erfahrung auch für die “Sehenden” zu machen.

Das sound:frame Festival in Wien mit dem diesjährigen Motto “dimensions” setzte sich insbesonders damit auseinander, wie der Raum an sich in die visuelle Performance eingebunden werden kann. VJs von heute haben einige Möglichkeiten: eher “klassische” Verfahren, wie z.B. Erzeugung von 3D-Bildern auf 2D-Leinwänden mittels rot/cyan-Brillen; Bespielung von z.B. statischen Häuserfassaden, die mittels Projektion zum Leben erweckt werden und einzustürzen scheinen; Interaktion mit den Tänzern; Verwenden von 3dimensionalen Oberflächen; Mapping auf Skulpturen; der Fantasie scheinen keine Grenzen mehr gesetzt.

Welche Software und Techniken dazu eingesetzt werden, wird kurz von ein paar der Künstlern, die auf dem sound:frame Festival waren, in dem Artikel “VJing – Syn(c)ästhetik” von Eva Fischer aus De:Bug 141 beschrieben. Auch der Artikel “3-D-Grafikwelten im realen Raum” von Barbara Wimmer berichtet darüber. vvvv ist anscheinend das Tool für die Windows-Fraktion, Quartz Composer das für die Mac-Jünger. Max/MSP/Jitter bietet sich für beide Systemwelten an. Hierbei sollte auch Max for Live, die Schnittstelle zu Ableton Live, erwähnt werden, denn damit wird die Brücke zur Audio-Welt sicher einigen DJs/Liveacts einfacher gemacht. Dazu TouchOSC auf einem iPhone oder iPad um nicht-drahtgebunden überall im Raum die Möglichkeit der Steuerung zu haben.

Was können wir nun erwarten? Der zeitgenössische VJ wird viel mehr zum Künstler – wenn er denn will und sich mit der Technik auseinandersetzt. Die Party-Veranstalter müssen dabei natürlich auch mitspielen und der Kreativität freien Raum bieten, indem sie innovative Künstler buchen. Aber dann kann es zu einer vollkommen neuen, mind-blowing, alleSinneBetörenden Erfahrung im Club kommen!

(Um dem Thema “visuelle Kunst” besonderen Nachdruck zu verleihen – insbesondere der Abwesenheit einer solchen – wurden in diesem Artikel keine Videos oder Fotos direkt eingebunden. Drücke auf die Links im Text!)

Hecq vs Exillion – Spheres of Fury

Hecq alias Ben Lukas Boysen lebt in Berlin und macht unter anderem so etwas. Tim Brown (Colonel Blimp) & Christopher Hewitt (Knucklehead) haben das Video zu verantworten… Nicht wiklich deep, dafür aber ungemein treibend:

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